Weihnachten mit Hund! Der Blog zum Talenthund Adventskalender 2025
- Caro

- 3. Dez. 2025
- 14 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Stunden
Advent, Advent! Da sind sie wieder die Adventskalender und in ein paar Wochen ist schon wieder Weihnachten! In diesem Blogbeitrag wollen wir ein paar Tipps für das gemeinsame Weihnachtsfest mit Hund geben, aber auch ein paar Ideen für die Vorweihnachtszeit teilen! Alle die unseren Talenthund Adventskalender haben, finden hier die Details zu verschiedenen Aufgaben.

Tipps für eine stressfreie und besinnliche Zeit
Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Freude, Besinnlichkeit und gemeinsamen Aktivitäten. Als Hundebesitzer möchtest du sicherstellen, dass auch dein vierbeiniger Freund die Feiertage in vollen Zügen genießt, ohne dabei übermäßigem Stress ausgesetzt zu sein. Hier sind einige Tipps, wie du die Weihnachtstage für deinen Hund so angenehm wie möglich gestalten kannst und gleichzeitig eine besinnliche Zeit zusammen erlebst:
Die Vorweihnachtszeit mit Hund - eine Ideensammlung
Türchen vom 4. Dezember - Weihnachtsbäckerei: 🍬 Candy Canes – festliche Leckerbissen aus Dinkel und Rote Bete
Diese niedlichen kleinen „Candy Canes“ sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch gesund und natürlich gefärbt. Perfekt für Weihnachten!
🧂 Zutaten
• 200 g Dinkelmehl
• 4 EL Haferflocken
• 2 EL Olivenöl
• 2 Babygläschen mit Rind (je 125 g)
• 10 g Rote-Bete-Pulver
👩🍳 Zubereitung
1. Backofen vorheizen: auf 180 °C (Ober-/Unterhitze).
2. Teig zubereiten:
Dinkelmehl, Haferflocken, Olivenöl und den Babybrei in eine Schüssel geben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten.
3. Teig teilen:
Den Teig halbieren und in eine Hälfte das Rote-Bete-Pulver einkneten, bis eine gleichmäßige rosa Farbe entsteht.
4. Formen:
Aus beiden Teigsorten gleich große Stücke nehmen, zu dünnen Schlangen rollen und diese spiralförmig umeinander wickeln.
5. Backen:
Die gedrehten Teigstränge in Zuckerstangenform (Candy Cane) biegen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 15 Minuten backen.
6. Abkühlen und vom Hund genießen lassen!

Käse Fondue Kekse
Zutaten:
2 Tassen Vollkornmehl
1 Tasse Haferflocken (fein gemahlen)
1/2 Tasse geriebener Käse (ungewürzt)
1 Ei
1/4 Tasse ungesalzene Hühnerbrühe (oder Wasser)
2 Esslöffel geschmolzenes Kokosöl oder Rapsöl
Zubereitung:
Ofen vorheizen: Heize deinen Ofen auf 175 Grad Celsius vor (Umluft).
Trockene Zutaten vermengen: In einer großen Schüssel das Vollkornmehl, die fein gemahlenen Haferflocken und den geriebenen Käse vermengen.
Flüssige Zutaten hinzufügen: Füge das Ei, die ungesalzene Hühnerbrühe (oder Wasser) und das geschmolzene Kokosöl oder Rapsöl hinzu. Mische die Zutaten gut, bis ein Teig entsteht.
Teig kneten: Knete den Teig auf einer leicht bemehlten Oberfläche, bis er gut zusammenhält.
Teig ausrollen: Rolle den Teig auf etwa 1/2 Zentimeter Dicke aus.
Kekse ausstechen: Verwende Hundekeks-Ausstechformen, um die gewünschten Formen aus dem Teig auszustechen.
Backen: Platziere die ausgestochenen Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und backe sie im vorgeheizten Ofen für ca. 15-20 Minuten oder bis die Kekse goldbraun sind.
Abkühlen lassen: Lass die Kekse auf dem Blech etwas abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst, um sie vollständig auskühlen zu lassen.
Genießen: Sobald die Kekse vollständig abgekühlt sind, sind sie bereit für deinen Hund und er darf sie genießen!
Achte auf eventuelle Allergien deines Hundes bei der Auswahl der Zutaten.
Viel Spaß beim Backen und Snacken! 🐾🧀

🎅 Training mit den Mini-Nikolausmützen

Heute wird’s festlich! Dein Hund darf zum kleinen Nikolaushelfer werden – und dabei seine Nase, sein Köpfchen und seine Impulskontrolle trainieren.
In deinem Türchen stecken drei Mini-Nikolausmützen, die sich perfekt für ein Such- oder Apportierspiel eignen.
🐾 Schritt 1: Wähle dein Spiel
Überleg dir zuerst, was dein Hund lernen soll:
Variante 1 – Anzeigen: Dein Hund findet die Mütze und zeigt sie dir durch Hinlegen, Hinschauen oder Hinsetzen an.
Variante 2 – Apportieren: Dein Hund bringt die gefundene Mütze zu dir.
🎯 Schritt 2: Einstieg leicht gemacht
Starte ganz einfach:
Zeig deinem Hund eine Mütze, lass ihn daran schnuppern.
Verstecke sie gut sichtbar (z. B. halb unter einem Handtuch).
Sag dein Suchsignal („Such die Mütze!“) und lobe überschwänglich, sobald er sie findet und anzeigt oder aufnimmt.
Wenn du apportieren willst, animiere ihn nach ein paar Wiederholungen freundlich, sie zu dir zu bringen, indem du dich leicht zurückbewegst oder ihn zu dir rufst.
Tipp: Tausche die Mütze anfangs gegen ein hochwertiges Leckerli oder ein anderes Spielzeug, damit dein Hund lernt, dass Abgeben sich lohnt.
🧩 Schritt 3: Schwierigkeit steigernWenn dein Hund weiß, worum es geht:
Verstecke die Mütze langsam immer schwieriger, am Schluss sogar in einem anderen Raum.
Lass ihn kurz warten, während du versteckst.
Nutze nach und nach alle drei Mützen – aber Achtung: Das ist deutlich anspruchsvoller! Du versteckst also alle 3 Mützen auf einmal und schickst deinen Hund erst dann suchen.
🧠 Warum drei Mützen schwieriger sind
Wenn du mehrere Mützen gleichzeitig versteckst, muss dein Hund mehrere Geruchsspuren im Kopf behalten.
Er muss beim Suchen ständig zwischen verschiedenen Zielen umschalten („War hier noch was? Oder dort?“).
Das fordert Konzentration, Gedächtnis und Entscheidungsfähigkeit – also echtes Gehirnjogging für Hunde.
Darum sind mehrere kleine Suchaufträge hintereinander viel anstrengender als ein einziger.
🎁 Schritt 4: Abgeben lernen
Wenn dein Hund die Mütze bringt, aber nicht hergeben will:
Tausche sie anfangs immer gegen etwas Besseres (Futter, Spielzeug).
Bleib ruhig und freundlich – kein Ziehen oder „Kommando-Krieg“.
Sag z. B. „Gib“ oder „Danke“, nimm die Mütze, gib Leckerli – fertig.
Später kannst du die Belohnung variieren, sodass das Abgeben selbst Teil des Spiels wird.
🌟 Ideen für Profis:
Verstecke die Mützen in verschiedenen Räumen oder draußen im Garten.
Lass deinen Hund in der Zwischenzeit sitzen oder liegen.
Nutze unterschiedliche Materialien (z. B. unter Decken, in Kisten, hinter Türen).
Kombiniere das Spiel mit einem Suchkommando, das du langfristig für Gegenstandssuche nutzen kannst.
Besonders schwierig wird es, wenn dein Hund die Mützen in verschiedenen Ebenen und nicht nur auf dem Boden suchen muss, zum Beispiel indem du sie auf einen Stuhl legst.
Hier kommen eure Weihnachtstricks:

Trick 1: Weihnachtsdeko halten (z. B. Zuckerstange aus Plastik)
Ziel
Der Hund nimmt ein ungefährliches Weihnachtsobjekt ins Maul und hält es kurz ruhig – perfekt für Fotos und Weihnachtsgrüße.
Voraussetzungen
– Keine Aversion gegen Gegenstände im Maul
– Gegenstand ist leicht, glatt & hundesicher (Plastik-Zuckerstange, Stoffstern, leichter Holzring)
Schritt-für-Schritt Aufbau
Schritt 1 – Interesse wecken
Weihnachtsobjekt zeigen.
Sobald der Hund hinschnuppert → klick/Marker → Belohnung.
5–6 Wiederholungen, damit der Hund merkt: „Objekt = lohnt sich.“
Ziel: Hund berührt das Objekt zuverlässig mit der Nase.
Schritt 2 – Maulkontakt formen
Objekt anbieten wie ein Kauspielzeug.
Hund berührt es erneut.
Sobald er minimal das Maul öffnet oder „daran knabbert“ → sofort belohnen.
Du arbeitest hier über Micro-Schritte:
– Nase dran
– Lippen berühren
– Maul leicht öffnen
– Kurz anpacken
Tipp:
Wenn dein Hund zögerlich ist, mach das Objekt mit etwas Leberwurst oder Käserand leicht „spannend“.
Schritt 3 – Halten verstärken
Hund nimmt den Gegenstand kurz ins Maul → sofort belohnen.
Danach eine halbe Sekunde länger warten, bevor die Belohnung kommt.
Haltdauer langsam steigern: 0,5 s → 1 s → 2 s → 3 s.
Wichtig:
Belohnung kommt vom Menschen, nicht auf den Boden werfen. Sonst spuckt der Hund den Gegenstand sofort wieder aus.
Schritt 4 – Ruhiges Halten formen
Jetzt kommt die ruhige Foto-Pose.
Halten belohnen, während der Hund ruhig bleibt (kein Kauen, kein Schütteln).
Wenn er zu stark kaut:
– Ganz kurz Unterbrechung
– Objekt wieder geben, leichter anfassen
– Direkt verstärken, wenn er „still“ hält.
Signal einführen
Wenn der Hund das Objekt zuverlässig nimmt:
Kurz bevor du es anbietest sagst du dein Signal, z. B. „Halten“, „Fest“ oder „Zuckerstange“ (klingt halt sehr süß).
Objekt geben → Hund hält → Belohnung.
Nach ein paar Wiederholungen wartet der Hund auf das Wort.
Sicherheitscheck
– Keine echte Schokolade, kein zerbrechliches Material, kein Metall.
– Weihnachtsobjekt vorher selbst testen: scharfkantig? Splittert es?
– Immer unter Aufsicht → nie das Objekt einfach liegen lassen.
Varianten für Profis
– Hund hält das Objekt und schaut in eine bestimmte Richtung (Fototarget)
– Hund bringt die Zuckerstange zu einem bestimmten Menschen

Trick 2: Geschenkband von einer Rolle abwickeln / ziehen
Ziel
Der Hund zieht ein Stoff-Geschenkband (wichtiger Sicherheitspunkt!) von einer Rolle herunter – als süße Weihnachtsaktion.
Was du brauchst
– Stoffband oder breites Satinband (niemals Papier- oder Plastikband)
– Eine stabile Rolle / Spule / Küchenpapierrolle als „Halter“
– Markerwort oder Clicker
– Leckerli
Schritt-für-Schritt Aufbau
Schritt 1 – Interesse am Band erzeugen
Halte das Ende des Stoffbands gut sichtbar vor den Hund.
Berührt oder schnuppert er daran → Marker → Belohnung.
Wiederholen, bis er aktiv mit der Schnauze zum Band geht.
Mini-Ziel: „Band berühren = lohnt sich.“
Schritt 2 – Ziehen formen
Halte das Band so, dass der Hund es spielerisch mit den Zähnen greifen kann.
Sobald er leicht daran zieht → Marker → Belohnung.
Jetzt verstärkst du nur noch das aktive Ziehen, nicht das bloße Anstupsen.
Tipp:
Leichtes „Wackeln“ am Band macht es für viele Hunde intuitiv.
Schritt 3 – Rollwiderstand einbauen
Jetzt kommt die Rolle ins Spiel.
Befestige das Geschenkband an der Rolle, sodass es sich abwickeln kann.
Halte die Rolle fest (zwischen Knien oder mit der Hand).
Biete dem Hund erneut das Bandende an.
Hund zieht → Rolle dreht sich → Marker → Belohnung.
Wichtig:
Erst minimalen Widerstand – zu viel bremst den Hund aus und er verliert die Motivation.
Schritt 4 – Längeres Ziehen aufbauen
Jetzt verlängern wir die Dauer:
Hund zieht einmal → Marker.
Hund zieht zweimal hintereinander → Marker.
Allmählich auf 2–3 Sekunden „kontinuierliches Ziehen“ steigern.
Regel:
Lieber viele kleine Wiederholungen als einmal lange zerren – sonst wickelt sich der Hund aus Frust ein.
Signal einführen
Wenn der Hund zuverlässig zieht, sagst du das Signal direkt bevor du ihm das Bandende zeigst:
– „Zieh!“
– „Rolle!“
– oder weihnachtlich „Pack aus!“
Nach ein paar Sessions koppelt der Hund das Wort mit der Aktion.
Sicherheitscheck
– Nur Stoffband verwenden (Papier/Plastik kann schneiden).
– Keine langen unkontrollierten Bandstücke auf dem Boden lassen.
– Rolle gut festhalten, damit sie nicht wegrutscht oder plötzlich blockiert.
Varianten
– Hund zieht das Band aus einer Box heraus
– Bänder sind nebeneinander aufgereiht und es kann an mehreren Bändern gezogen werden.

Trick 3: Schleife öffnen, indem der Hund am richtigen Band zieht
Ziel
Der Hund lernt, ein Geschenkband oder eine große Deko-Schleife zu öffnen, indem er das richtige Ende der Schleife greift und daran zieht – sodass sich die Schleife löst.
Material
– Stoffband oder breites Satinband
– Eine große Geschenkbox
– Eine Schleife, die sich tatsächlich öffnet, wenn man an einem bestimmten Ende zieht
– Markerwort / Clicker
– Leckerlis
Schritt-für-Schritt Aufbau
Schritt 1 – Das Band attraktiv machen
Halte das Zug-Ende der Schleife sichtbar nach vorne.
Sobald der Hund daran schnuppert oder es mit der Schnauze anstupst → Marker → Belohnung.
5–7 Wiederholungen, bis der Hund zuverlässig zum Band geht.
Ziel: Band = „interessant, bitte berühren“.
Schritt 2 – "Greifen" üben
Lege das Band so hin, dass der Hund es gut mit den Zähnen erwischen kann (z. B. 5–10 cm freihängend).
Der Hund berührt das Band → Marker.
Der Hund öffnet leicht das Maul → Marker.
Der Hund nimmt das Band ganz kurz ins Maul → Marker + Jackpot.
Tipp:
Etwas Leberwurst ganz dünn auf dem Band hilft anfangs bei unsicheren Hunden.
Schritt 3 – Ziehen formen
Jetzt wird aus „Band aufnehmen“ → „Band ziehen“.
Biete das Band an, halte es aber leicht fest.
Wenn der Hund daran zieht, gib sofort das Signal („Ziiieh!“ / „Los!“) und markere.
Nicht zu stark dagegenhalten – der Hund soll Erfolg spüren, ohne dass es frustig wird.
Mini-Ziel: Hund zieht aktiv in gewünschter Richtung.
Schritt 4 – Schleife mit leichter Spannung nutzen
Jetzt hängst du die Schleife an die Geschenkbox.
Lass das Band-Ende sichtbar und ein Stück nach vorne hängen.
Hund greift → zieht → du hilfst unsichtbar mit einer Mini-Bewegung, damit sich die Schleife leicht löst.
Marker → Belohnung → Party.
Warum mithelfen?
Weil Hunde sonst frustriert werden, wenn nichts passiert. Wir wollen: „Oh wow, mein Ziehen macht etwas!“.
Schritt 5 – Hund löst die Schleife komplett
Jetzt wird’s echt:
Schleife normal binden, aber mit reduzierter Spannung.
Hund greift → zieht → Schleife geht in Echtzeit auf.
Marker + sehr große Belohnung.
Wiederholen, bis der Hund das Muster versteht.
Ziel: Hund weiß: „Das vordere Ende ziehen = Schleife löst sich“.
Signale einführen
Du kannst das Signal vor dem Anbieten sagen:
– „Mach auf!“
– „Schleife!“
– „Hilf mir!“
– oder weihnachtlich: „Pack aus!“
Nach 5–10 Wiederholungen weiß der Hund, was gemeint ist.
Sicherheit
– Nur Stoffband verwenden – nie Plastikband!
– Hund niemals unbeaufsichtigt mit Band lassen.
Varianten:
– Hund öffnet mehrere kleine Schleifen → „Weihnachtshelfer Challenge“
– Hund zieht eine Schleife auf, worunter z.B. ein Keks liegt

Wie du herausfindest, welche Gerüche dein Hund liebt – und sie für seine Entspannung nutzen kannst

Hunde erleben die Welt vor allem über ihre Nase. Während wir Menschen rund fünf Millionen Riechzellen besitzen, hat ein Hund bis zu 250 Millionen davon! Kein Wunder also, dass Gerüche für ihn eine viel größere Bedeutung haben als für uns. Doch wusstest du, dass du genau das nutzen kannst, um deinem Hund zu mehr Entspannung zu verhelfen?
In diesem Artikel erfährst du:
• wie du testest, welche Düfte dein Hund angenehm findet,
• welche natürlichen Duftquellen sich eignen,
• und wie du einen Lieblingsgeruch gezielt mit Ruhe und Entspannung verknüpfen kannst.
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🐾 1. Warum Gerüche auf Hunde so stark wirken
Gerüche wirken direkt auf das limbische System im Gehirn – den Teil, der für Emotionen zuständig ist. Das gilt für Menschen, aber bei Hunden ist der Effekt noch intensiver. Ein angenehmer Duft kann also tatsächlich Wohlbefinden auslösen – genauso wie ein unangenehmer Duft Stress oder Abwehr hervorruft.
Darum lohnt es sich, herauszufinden, welche Gerüche dein Hund positiv wahrnimmt.
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🌿 2. Welche Düfte eignen sich zum Testen?
Verwende ausschließlich naturbelassene, hochwertige Substanzen, frei von synthetischen Duftstoffen. Chemische Parfümöle oder billige Duftkerzen sind tabu – sie können Atemwege oder Schleimhäute reizen.
Hier sind einige sanfte, sichere Ideen zum Start:
Natürliche ätherische Öle (immer stark verdünnt, z. B. 1 Tropfen auf 50 ml Wasser oder auf ein Tuch):
• Lavendel – wirkt beruhigend und entspannend
• Kamille – sanft und harmonisierend
• Sandelholz – erdend, leicht süßlich
• Zirbe – frisch, waldig, kann Geborgenheit vermitteln
• Rose – warm, freundlich, emotional ausgleichend
Alternativ kannst du auch Tees verwenden:
• Kamillentee
• Melissentee
• Rooibos oder Lindenblütentee
Einfach einen Teebeutel kurz aufgießen, abkühlen lassen und dem Hund den Beutel zum Beschnüffeln anbieten.
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👃 3. So testest du, welche Gerüche dein Hund mag
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Bereite die Düfte einzeln vor.
Nimm ein neutrales Baumwolltuch oder Wattepad und gib einen winzigen Tropfen des Duftöls (oder lege den abgekühlten Teebeutel darauf).
2. Lass deinen Hund frei entscheiden.
Lege die Tücher mit ausreichend Abstand zueinander auf den Boden – z. B. Lavendel, Kamille, Sandelholz usw.
Beobachte, wie dein Hund reagiert:
• Schnüffelt er interessiert, verweilt oder legt sich daneben? → positives Interesse
• Dreht er den Kopf weg, geht zurück oder niest stark? → nicht angenehm
3. Wiederhole den Test an verschiedenen Tagen.
Hunde können je nach Stimmung unterschiedlich reagieren. Wenn ein Geruch an mehreren Tagen positiv aufgenommen wird, ist er wahrscheinlich ein Favorit.
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🧘♀️ 4. Konditionierte Entspannung mit Duft aufbauen
Wenn du weißt, welcher Geruch deinem Hund gefällt, kannst du ihn gezielt nutzen, um Entspannung zu fördern.
Das funktioniert über klassische Konditionierung – also die Verknüpfung eines neutralen Reizes (der Duft) mit einem angenehmen Zustand (Ruhe, Geborgenheit).
So gehst du vor:
1. Wähle einen ruhigen Moment.
Zum Beispiel nach dem Spaziergang oder wenn dein Hund ohnehin entspannt liegt.
2. Bringe den Duft ins Spiel.
Platziere das mit dem Lieblingsduft getränkte Tuch in der Nähe des Hundes (nicht direkt an der Nase).
Lass den Duft im Raum wirken, während du leise bei ihm sitzt oder streichelst – ganz ohne Aufregung.
3. Wiederhole das regelmäßig.
Nach einigen Wiederholungen wird dein Hund den Geruch automatisch mit Ruhe und Sicherheit verknüpfen.
4. Später gezielt einsetzen.
Wenn der Hund gelernt hat, dass dieser Duft „Entspannung bedeutet“, kannst du ihn bei stressigen Situationen einsetzen – z. B. beim Tierarzt, bei Gewitter oder Autofahrten.
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💡 Tipp:
Bewahre das Dufttuch in einem luftdichten Glas auf, damit der Geruch erhalten bleibt. So kannst du es immer wieder verwenden, ohne es ständig neu zu tränken.
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❤️ Fazit
Mit ein wenig Geduld kannst du herausfinden, welche Düfte dein Hund liebt – und sie gezielt einsetzen, um ihm Entspannung und Sicherheit zu schenken.
Wichtig ist, immer fein dosiert und respektvoll mit Gerüchen umzugehen. Die Nase des Hundes ist unglaublich empfindlich – weniger ist oft mehr.
Entspannung und Regeneration für deinen Hund – So nutzt du den kleinen Massageroller richtig!

Ob nach einem langen Spaziergang, intensiven Training oder einfach zur Entspannung zwischendurch – eine Massage tut nicht nur uns Menschen gut, sondern auch unseren Hunden. Mit dem kleinen Massageroller für Hunde kannst du die Muskulatur deines Vierbeiners gezielt unterstützen, Verspannungen lösen und die Regeneration fördern – bequem bei dir zu Hause.
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💆♀️ Warum Massage so wertvoll für Hunde ist
Die Muskulatur deines Hundes arbeitet jeden Tag – beim Rennen, Springen, Spielen oder Treppensteigen. Mit der Zeit können sich kleine Verspannungen oder Überlastungen einschleichen, die oft unbemerkt bleiben.
Eine regelmäßige Massage hilft dabei:
• Muskelverspannungen zu lösen
• Die Durchblutung zu fördern
• Beweglichkeit und Wohlbefinden zu steigern
• Die Regeneration nach Belastung zu unterstützen
• Und vor allem: eine engere Bindung zwischen dir und deinem Hund aufzubauen
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🛠 Vorbereitung – So schaffst du die richtige Umgebung
Bevor du mit der Massage beginnst, bereite dich und deinen Hund gut vor:
1. Ruhe schaffen: Wähle einen ruhigen, vertrauten Ort ohne Ablenkungen.
2. Entspannte Haltung: Dein Hund sollte ruhig liegen oder sitzen, ohne Anspannung.
3. Wärme: Eine warme Umgebung oder eine Decke sorgt für zusätzliches Wohlbefinden.
4. Kontakt: Streiche zuerst mit der Hand sanft über den Körper deines Hundes, um ihn auf die Berührung einzustimmen.
💡 Tipp: Beginne die Massage, wenn dein Hund schon entspannt ist – zum Beispiel nach einem Spaziergang.
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🎯 Anwendung – So benutzt du den Massageroller richtig
Der kleine Massageroller ist einfach anzuwenden und kann individuell an die Bedürfnisse deines Hundes angepasst werden.
Grundregeln der Handhabung
• Rolle immer in gleichmäßigen Bewegungen entlang der Muskulatur.
• Arbeite nie auf Knochen oder direkt über die Wirbelsäule.
• Passe den Druck individuell an – sanft beginnen, dann langsam steigern.
• Beobachte die Reaktion deines Hundes: Wenn er sich entspannt, gähnt oder sich dehnt, machst du alles richtig.
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🐕🦺 Übungsanleitung: Massage entlang der Rückenlinie
Diese Übung eignet sich ideal zur Lockerung der Rückenmuskulatur:
1. Startposition: Beginne im Nackenbereich (hinter dem Kopf) und rolle sanft entlang der Muskulatur beidseits der Wirbelsäule bis zur Lendenregion.
2. Druck: Leichter, gleichmäßiger Druck – der Roller soll die Haut bewegen, aber keine Schmerzen verursachen.
3. Tempo: Langsame, ruhige Bewegungen – 2–3 Sekunden pro Rollbewegung.
4. Dauer: 5–10 Minuten pro Seite.
5. Nachbereitung: Streiche zum Abschluss mit der Hand flach über den Rücken, um die Muskulatur zu beruhigen.
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🦵 Übungsanleitung: Massage für die Hinterläufe
Diese Massage ist perfekt nach längeren Spaziergängen oder sportlicher Aktivität.
1. Position: Dein Hund liegt entspannt auf der Seite.
2. Ansatzpunkt: Beginne am Oberschenkelansatz und rolle sanft Richtung Knie.
3. Wichtig: Nicht über Gelenke oder Knochen rollen!
4. Bewegung: Immer mit dem Fellstrich, also in Haarwuchsrichtung.
5. Dauer: Ca. 3–5 Minuten pro Bein.
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🐾 Übungsanleitung: Regeneration nach Belastung
Wenn dein Hund viel Bewegung hatte (z. B. Training, Agility, längere Wanderung):
1. Warte 24–48 Stunden nach der Belastung, bevor du massierst.
2. Rolle die wichtigsten Muskelgruppen ab: Rücken, Schultern, Oberschenkel.
3. Führe jede Massage langsam, rhythmisch und mit leichtem Druck durch.
4. Wiederhole die Anwendung 2–3× pro Woche je nach Regenerationsbedarf.
⚠️ Wichtige Hinweise
Die Massage ist nicht geeignet bei:
• Akuten Entzündungen oder Infektionen
• Fieberhaften Erkrankungen
• Offenen Wunden oder Hautverletzungen
• Tumoren im Behandlungsbereich
• Frakturen oder akuten Knochenverletzungen
Wenn du dir unsicher bist, sprich immer mit deiner Tierphysiotherapeutin oder deinem Tierarzt, bevor du beginnst.
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🌿 Zusätzliche Tipps für die Anwendung
• Immer mit dem Fellstrich: Sanft und beruhigend – ideal für empfindliche oder nervöse Hunde.
• Nach der Massage: Lass deinen Hund Wasser trinken und gönne ihm Ruhe, damit der Körper regenerieren kann.
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💖 Fazit – Kleine Routine, große Wirkung
Mit dem kleinen Massageroller kannst du die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes aktiv unterstützen. Schon wenige Minuten pro Woche helfen, Verspannungen zu lösen, die Muskulatur zu kräftigen und die Regeneration zu fördern.
Gleichzeitig stärkt die Massage eure Verbindung – denn was könnte schöner sein, als Zeit mit deinem Hund zu verbringen und ihm etwas Gutes zu tun?
Wir wünschen euch von Herzen frohe Weihnachten mit Hund!

Was euch sonst noch hilft, die Weihnachtszeit stressfrei zu überstehen:
Festliche Sicherheit im Haus:
Achte darauf, dass die festliche Dekoration und mögliche Geschenke für deinen Hund sicher sind. Vermeide giftige Pflanzen und stelle sicher, dass Kabel, Lichterketten und andere dekorative Elemente außer Reichweite deines Hundes sind. Verwende hundesicheren Weihnachtsschmuck, der nicht leicht zerbrechlich ist. Entscheide dich beispielsweise für dekorative Elemente aus Kunststoff statt Glas.
Ruhezone für den Hund:
Weihnachtsfeiern können turbulent sein. Richte einen ruhigen und gemütlichen Rückzugsort für deinen Hund ein, damit er sich zurückziehen kann, wenn ihm der Trubel zu viel wird. Dies kann ein abgeschiedener Raum oder eine gemütliche Hundebox sein. Biete deinem Hund die Möglichkeit, dass er sich dorthin zurück ziehen kann, wenn er das möchte! Falls du Besuche erwartest, informiere deine Gäste darüber, dass du einen Hund hast, und bitte sie um Rücksichtnahme. Manche Hunde freuen sich über Gesellschaft, während andere Zeit für sich bevorzugen.
Anpassung der Routine:
Versuche, trotz der Feierlichkeiten die gewohnten Routinen deines Hundes so weit wie möglich beizubehalten. Regelmäßige Spaziergänge und Fütterungszeiten sorgen für Stabilität und tragen dazu bei, Stress zu minimieren.
Gemeinsame Aktivitäten:
Plane Aktivitäten, die du gemeinsam mit deinem Hund unternehmen kannst. Ein langer Spaziergang in der winterlichen Landschaft, gemeinsames Spielen oder das Verstecken von Leckerbissen können sowohl für dich als auch für deinen Hund eine Freude sein.
Mit diesen Tipps kannst du sicherstellen, dass die Weihnachtstage für deinen Hund genauso angenehm sind wie für dich. Indem du auf die Bedürfnisse deines Hundes achtest und gemeinsame Aktivitäten einplanst, schaffst du eine besinnliche und harmonische Atmosphäre für die gesamte Familie, einschließlich deines treuen Begleiters auf vier Pfoten. Frohe Weihnachten! 🐾🎄








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